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Heiner Grabau in die Altersabteilung verabschiedet - Ingolf Schmidt Ehrenmitglied der Feuerwehr Egeln

(11/2008) Für ihn und die Egelner Feuerwehr geht eine Ära zu Ende: Heiner Grabau, seit mehr als 49 Jahren Mitglied unserer Feuerwehr, wurde vor Kurzem von der Einsatzabteilung in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Er war bei der Egelner Feuerwehr unter anderem als Atemschutzgerätewart und einige Jahre als Wehrleiter tätig. Heiner Grabau legte zudem den Grundstein für die freundschaftliche Beziehung zwischen den Freiwilligen Feuerwehren Schierke am Brocken und Egeln und trug über Jahrzehnte maßgeblich zur Pflege dieser Partnerschaft bei. Heiner Grabau wird der Feuerwehr Egeln als aktiver Alterskamerad erhalten bleiben.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wurde außerdem Ingolf Schmidt zum Ehrenmitglied der Egelner Feuerwehr ernannt. Schmidt lenkte zehn Jahre lang als Stadtwehrleiter die Geschicke der Wehr und hatte unter anderem großen Anteil an der Modernisierung von Fuhrpark, Technik und der baulichen Voraussetzungen.

Das Bild zeigt den Bürgermeister der Stadt Egeln, Reinhard Luckner, das neue Ehrenmitglied Ingolf Schmidt, Heiner Grabau und  Stadtwehrleiter Steffen Malucha. 

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Ersatz für wichtiges Rettungsgerät wird beschafft:

Egelner Feuerwehr soll neues Drehleiterfahrzeug erhalten

(11/2008) Die Drehleiter der Feuerwehr Egeln ist in die Jahre gekommen. Das Rettungsgerät, Baujahr 1977, hatte zuletzt die jährliche Sicherheitsüberprüfung durch den Hersteller nicht mehr bestanden. An dem Feuerwehrauto wurde eine ganze Reihe an Mängeln festgestellt, deren Reparatur ein Vermögen verschlungen hätte. Ein Ersatzfahrzeug musste daraufhin von der Stadt teuer angeliehen werden – als Dauerlösung keineswegs geeignet. Nun hat sich der Stadtrat am 6. November 2008 nach mehreren Sitzungen und Beratungen für die Neubeschaffung einer Drehleiter entschieden. Ein drohendes Sicherheitsrisiko wird für unsere Stadt somit abgewendet.

Egelner Feuerwehr muss Drehleiter vorhalten

Die Sachlage ist eindeutig: Die Egelner Feuerwehr muss eine Drehleiter als Rettungsgerät vorhalten. Für eine ganze Reihe von Gebäuden in der Stadt Egeln ist sie bauordnungsrechtlich als zweiter Rettungsweg vorgeschrieben. Dazu zählen unter anderem:

  • die Gebäude „Am Mühlenholz“ mit ausgebautem Dachgeschoss,

  • die Gebäude des betreuten Wohnens an der Wasserburg,

  • die Wohnungen im Bereich des Marktes,

  • das Gymnasium Haus II

  • das Rathaus.

Was bedeutet eigentlich zweiter Rettungsweg? Angenommen, es brennt und der „normale“ Fluchtweg durch das Treppenhaus ist verraucht oder steht in Flammen. Wie kommt man aus dem brennenden Gebäude heraus? Über einen zweiten Rettungsweg. Dies kann bei großen Höhen entweder ein separates Treppenhaus sein – oder eben die Drehleiter der Feuerwehr. Da in Egeln seit 1995 eine Drehleiter stationiert ist, wurden die oben genannten Ausbauten bauordnungsrechtlich genehmigt. Eine Drehleiter zu haben, ist für die Egelner Feuerwehr also gewissermaßen Pflicht, um im Notfall Menschenleben retten zu können. Diese Meinung vertritt im Übrigen auch die Kommunalaufsicht des Landkreises. In einem kürzlich stattgefundenen Beratungsgespräch mit Vertretern der Stadt Egeln wurden diese von der Kommunalaufsicht auf den Sachverhalt hingewiesen, dass die Feuerwehr den zweiten Rettungsweg in Form einer Drehleiter stellen muss.

Drehleiter-Problematik bereits länger absehbar

Probleme mit der Egelner Feuerwehr-Drehleiter sind leider nichts Neues. Das eigentlich bei der Feuerwehr stationierte Fahrzeug stammte aus dem Jahre 1977 und musste bereits des Öfteren mit größerem Aufwand repariert werden. Mitte diesen Jahres war dann endgültig Schluss: Bei der jährlichen Sicherheitsüberprüfung der Drehleiter durch den Hersteller wurden an dem Feuerwehrauto so viele Mängel festgestellt, dass die Drehleiter gesperrt werden musste. Die Reparatur der Schäden hätte zudem ein Vermögen verschlungen. Ein Leih-Fahrzeug musste angeliehen werden. Zur letzten Ratssitzung am 6. November 2008 wurde nun die Entscheidung gefällt, ein neue Drehleiter zu kaufen – wahrscheinlich ein Vorführfahrzeug, welches etwas preiswerter ist als ein kompletter Neubau.

Egelner Drehleiter bei vielen Einsätzen bewährt

Die Egelner Drehleiter dient nicht einzig und allein als zweiter Rettungsweg bei Bränden, sondern hat sich gerade in der jüngsten Vergangenheit bei vielen anderen Einsätzen bewährt. So dient das Fahrzeug auch als Rettungsgerät für Personen, die bei Notfällen aus großen Höhen (z.B. Baugerüste oder schwer zugängliche obere Stockwerke) gerettet werden müssen. Bei Bränden kann die Drehleiter die Bekämpfung der Flammen von oben unterstützen – gerade beim Brand kürzlich im Reifenwerk war diese Maßnahme eine große Unterstützung. Sollte es in der eng bebauten Egelner Altstadt einmal brennen, kann zudem mit der Drehleiter eine Ausbreitung der Flammen wirkungsvoll bekämpft werden. Auch den Einsatzkräften selbst kann die Drehleiter einmal das Leben retten: Wird den Feuerwehrleuten bei einem Einsatz in einem Gebäude der Rückweg abgeschnitten, dient die Drehleiter von außen als Rettungsweg. Bei der großflächigen Ausleuchtung von Einsatzstellen war das Fahrzeug in der Vergangenheit ebenfalls schon mehrmals eine große Hilfe.

Ein anderes Einsatzspektrum für die Drehleiter hat sich aus den immer häufiger auftretenden Wetterkapriolen erschlossen: Bei unzähligen Sturmeinsätzen und Beseitigungen von Gefahrenstellen wie abgebrochenen Ästen oder losen Dachziegeln war die Leiter in der Vergangenheit in der ganzen Stadt unterwegs. Nicht auszudenken, wenn dafür jedes Mal die Drehleiter einer auswärtigen Feuerwehr hätte angefordert werden müssen. Zudem sind die Leitern anderer Feuerwehren zu weit weg stationiert, um als alternatives Rettungsgerät in Frage zu kommen: Die nächsten stationierten Fahrzeuge stehen in Staßfurt, Aschersleben und Magdeburg. Durch die geografische Lage Egelns scheidet ein Ersteinsatz auf Grund der Zeitspanne von mindestens 25 Minuten (Alarmierung, Anfahrt bis Ankunft) definitiv aus - für einen Rettungseinsatz einfach zu lang.

Kurzum, die Entscheidung, die Egelner Drehleiter durch eine Neubeschaffung zu ersetzen, können wir nur begrüßen. Wir wissen auch, dass ein Drehleiterfahrzeug in der Anschaffung viel Geld kostet. Doch auch wenn die Stadt, wie nahezu alle Kommunen in Sachsen-Anhalt, finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist – die Sicherheit der Bürger muss immer oberste Priorität haben. Ein gerettetes Menschenleben kann eben kein Geld der Welt aufwiegen.

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Egelner Alterskameraden bei der Partner-Feuerwehr in Schierke:

Brockenbesuch war Höhepunkt der Fahrt

(07/2008) Die Alterskameraden der Egelner Feuerwehr fuhren Mitte Juni zu einem Partnerschaftsbesuch nach Schierke am Fuße des Brockens. Die Feuerwehr des Harzortes ist seit vielen Jahren mit den Egelner Kameraden freundschaftlich verbunden. So galt der Besuch in erster Linie auch der Pflege der langgehegten Partnerschaft.

Gemeinsam mit zwei Kameraden der Feuerwehr Löderburg machten sich die Egelner Alterskameraden Günther Bierig, Klaus Wegerich, Heiner Grabau, Günter Krone und Karl Abendroth am 14. Juni 2008 auf den Weg nach Schierke. Die Löderburger stellten ihren Feuerwehr-Mannschaftsbus zur Verfügung, da das Egelner Fahrzeug zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung stand. Gegen 11 Uhr traf die Delegation am Fuße des Brockens ein, es gab ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Freundschaft beider Wehren hält nunmehr 25 Jahre - hatte doch der mitgereiste Alterskamerad Heiner Grabau während seiner Zeit als amtierender Wehrleiter der Feuerwehr Egeln Mitte der 80-er Jahre die ersten Kontakte zwischen beiden Feuerwehren geknüpft.

Nach einer ordentlichen Stärkung am Grill fand ein Rundgang durch das idyllische Schierke statt. Der Erholungsort hatte an diesem Tag besonders viel zu bieten: Ein Straßenfest sorgte für Unterhaltung und hatte so einige Attraktionen zu bieten. Unter Einbeziehung aller Schierker Vereine wurde das Fest an diesem Tage ausgerichtet, auch die Schierker Feuerwehr war eingebunden.

Kein Schierke-Besuch ohne Brockenbesteigung. Obwohl es wohl eher Befahrung heißen müsste, denn ein größerer Teil der beschwerlichen Strecke wurde mit den Feuerwehrfahrzeugen zurückgelegt. Zugleich ist die Fahrt auf den höchsten Harzgipfel immer wieder eine Übungsfahrt für die Schierker Feuerwehrkameraden, die den Brandschutz auf dem gesamten Brocken mit seinen Restaurants, Herbergen, Museen und der Wetterwarte sicherzustellen haben. Im Ernstfall müssen die Schierker geschickt, schnell aber dennoch sicher die schmale Brockenstraße hinauffahren können. Oben angekommen, stand der obligatorische Rundgang über das Brockenplateau und der Besuch der Aussichtsplattform mit Blick in alle Himmelsrichtungen auf dem Programm. Alle waren sich einig: Der Besuch des Brockens war der Höhepunkt dieser Schierke-Fahrt.  

Zurück ging es durch den Wald, vorbei an so einigen Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Zeiten – darunter auch die alte Schierker Rennrodelbahn. Nach dem Abstieg, bzw. der "Abfahrt" ins Tal klang der Tag im Schierker Feuerwehrgerätehaus aus. Gegen 19 Uhr wurde der Heimweg gen Egeln angetreten. Die Alterskameraden der Feuerwehr Egeln möchten auf diesem Wege den Schierkern für den schönen Tag und die Gastfreundschaft "danke" sagen. Zudem ein ganz besonderes Dankeschön den Löderburger Feuerwehrkameraden, ohne deren Bus die Fahrt gar nicht hätte stattfinden können.

 

Die Delegation der Egelner Alterskameraden gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus Schierke und Löderburg auf dem Brocken 

(Fotos: Heiner Grabau)

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Leihfahrzeug musste in Dienst gestellt werden:

Egelner Drehleiter defekt

(06/2008) Die Drehleiter der Feuerwehr Egeln ist defekt. Um trotzdem den Brandschutz in vollem Umfang sicherzustellen und eine nach dem Brandschutzgesetz leistungsfähige Feuerwehr aufrechtzuerhalten, war die Stadt Egeln gezwungen, eine kurzfristige Lösung zu suchen. Mittlerweile konnte ein Leihfahrzeug der Firma Metz, Baujahr 1978, in Dienst gestellt werden. Wie lange die Übergangslösung herhalten muss, ist noch unklar und hängt von einer raschen Entscheidungsfindung des Egelner Stadtrates ab. Wir werden weiter informieren. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Fahrzeugseiten ... .

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Jahreshauptversammlung des Fördervereins am 12.04.2008: 

Rosemarie Schmidt übernimmt Vereinsvorsitz

(04/2008) Der „Verein zur Förderung des Brandschutzes in der Stadt Egeln e.V.“ führte am 12. April 2008 seine turnusmäßige Jahreshauptversammlung durch. Neben dem obligatorischen Jahresrückblick fanden Vorstandswahlen statt. Der bisherige Vereinsvorsitzende Christian Heinz trat nicht mehr zur Wahl an und wurde durch Rosemarie Schmidt in seinem Amt abgelöst. 

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Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Egeln 

(04/2008) Es gibt Egelner Firmen und Privatpersonen, die der Feuerwehr unserer Stadt immer wieder unter die Arme greifen, wenn "Not am Mann" ist. So kürzlich geschehen, als der Kühlschrank in der Feuerwache seinen Geist aufgab. Die Fa. Wermuth spendete kurzerhand ein neues Gerät. Zudem stellte Firma Wermuth unkompliziert und schnell Technik zur Verfügung, als es um die Beschallung bei der Jahreshauptversammlung ging. Dafür ein herzliches Dankeschön!

Zudem kann sich die Jugendfeuerwehr über finanzielle Unterstützung ihrer Arbeit freuen, die aktuell von folgenden Firmen und Privatpersonen geleistet wurde:

  • Umland Wohnungsbau Gesellschaft, 
  • Landwirt Achim Klietz, 
  • Dienstleistungsgeschäft Renate Enkelmann, 
  • Textileck Wunderling, 
  • Adler-Apotheke Egeln, 
  • Landwirt Klaus Baier, 
  • Dr. Ernst Arenkens

Die Jugendfeuerwehr ist über jede Unterstützung der vielfältigen Freizeitgestaltung für die Kinder und Jugendlichen in der Nachwuchsabteilung der Feuerwehr unserer Stadt sehr froh. Wir sagen den oben genannten Firmen und Personen für ihre Hilfe herzlichen Dank!

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Egeln am 15. März 2008:

Bilanz 2007: Egelner Feuerwehr 54 mal alarmiert - Drehleiter muss dringend ersetzt werden

(03/2008) Ihre turnusmäßige Jahreshauptversammlung führte die Feuerwehr Egeln am 15.03.2008 durch. Neben den Feuerwehrangehörigen zählten der Egelner Bürgermeister Reinhard Luckner, Mitglieder des Egelner Stadtrates sowie Mitarbeiter des Verwaltungsamtes Egelner Mulde zu den Gästen.  >>> zum Bericht ...

 

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