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Verbandsgemeinderat debattiert nach verheerendem Brand

(11/2012) Nach dem verheerenden Wohnhausbrand in Westeregeln am 27.10.2012 kam der Verbandsgemeinderat auf einer Sitzung am 19.11.2012 zusammen. Gegenstand der Beratungen waren die Konsequenzen, die aus dem Großbrand in Westeregeln zu ziehen sind. Unter anderem wurde die teilweise mangelhafte Versorgung mit Löschwasser in der Verbandsgemeinde thematisiert.

Informationen finden Sie hier in einem Presseartikel aus dem "Salzlandkurier" der "Volksstimme" von Redakteurin Nadja Berling ...

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Spendenaufruf nach verheerendem Wohnhausbrand

(11/2012) Nach dem verheerenden Wohnhausbrand in Westeregeln am 27.10.2012 haben viele Menschen ihr Hab und Gut verloren und stehen nun vor dem Nichts. Wer helfen möchte, kann sich mit Sach- oder Geldspenden an die Verbandsgemeinde Egelner Mulde wenden.  

Alle notwendigen Informationen findet man in einer Pressemitteilung auf der Homepage der Verbandsgemeinde unter diesem Link: 

www.egelnermulde.de/news/index.php?rubrik=&news=181752

 

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Ausbildungstag mit der Feuerwehr Schierke

(11/2012) Am 06.10.2012 wurde mit sieben Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Schierke am Brocken ein gemeinsamer Ausbildungstag zum Thema "Technische Rettung" durchgeführt. Die "Küchenfeen" Petra Schnaak und Susi Stolze hatten bereits alle Vorbereitungen für ein deftiges Frühstück getroffen, als die Harzer gegen 8 Uhr in Egeln eintrafen. So konnten sich alle erst einmal stärken, bevor es mit dem theoretischem Unterricht im Schulungsraum der Feuerwehr Egeln losging. Es folgte die Einweisung an den Fahrzeugen und Rettungsgeräten der Feuerwehr Egeln. Für den nun folgenden praktischen Teil standen zwei alte PKW zur Verfügung, an denen die Rettung von eingeklemmten Unfallopfern auf vielfältige Weise und unter Anwendung unterschiedlicher Techniken geübt werden konnte. Dabei wurde unter anderem das neue Stabilisierungssystem "Stabfast" der Feuerwehr Egeln eingesetzt. Es dient der Stabilisierung verunfallter, instabiler Fahrzeuge, die z.B. auf der Seite oder auf dem Dach liegen und im Innern noch Unfallopfer eingeklemmt sind.

Leider wurden die Ausbildungseinheiten immer wieder von Starkregen unterbrochen. Am späteren Nachmittag wurde die Feuerwehr Egeln auch noch zu einem Einsatz alarmiert (siehe Einsatz Nr. 35). Besonderer Dank gilt der Fa. Rössler für die Bereitstellung der PKW zum Üben sowie den "Küchenfeen" der Feuerwehr Egeln, die wie immer hervorragend für das leibliche Wohl sorgten. Dank gilt ebenfalls dem EDEKA-Markt in Egeln, der die Feuerwehr bei der Verpflegung der Kameradinnen und Kameraden immer wieder großzügig unterstützt.    

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Feuerwehr Egeln setzt neue Gasspürtechnik ein

(11/2012) Mit einem neu beschafften Detektionsgerät ist die Feuerwehr Egeln jetzt in der Lage, giftige und explosive Gasgemische gezielt und schnell aufzuspüren. Das kompakte Gerät "X-AM" der Fa. Dräger hilft vor allem bei der Feststellung, ob von einem Gas-Luftgemisch eine  Explosionsgefahr ausgeht. Dis ist z.B. dann wichtig, wenn irgendwo Gas ausströmt, Benzin ausläuft oder in einer Biogas-Anlage Gase in die Umwelt austreten. Wird eine Explosionsgefahr festgestellt, kann die Feuerwehr sofort handeln und gegebenenfalls den betroffenen Bereich evakuieren oder die Gase niederschlagen. Das neu beschaffte Gasspürgerät dient somit der Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung. 

Auf einem Ausbildungsdienst bei der Feuerwehr Egeln führt ein Mitarbeiter der Firma Dräger in die neue Gasspürtechnik ein. Die Kameraden lassen sich interessiert alle Funktionen erklären. 

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Gemeinsamer Ausbildungstag der Feuerwehren der Verbandsgemeinde "Egelner Mulde"

(09/2012) Bericht aus der "Volksstimme" vom 01.10.2012 von Nadja Bergling:

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Kinderfeuerwehr Egeln führte Zeltlager 2012 durch:

Sommercamp der „Kleinen Löschmeister“

(09/2012) Am 21.07.2012 haben sich die Jungen und Mädchen der Kinderfeuerwehr am Nachmittag im Gerätehaus der Feuerwehr Egeln eingefunden, um bei einem gemeinsam Zeltlager schöne Ferientage mit viel Spiel, Sport und Spaß zu verleben.

Gern nahmen die Kinder den Aufenthaltsraum in der Feuerwehr in Beschlag, Eltern und Betreuer halfen beim Aufbau des Schlaflagers.  Anschließend fand der beliebte gemeinsame Grillabend statt.   

Kinder und Betreuer freuten sich auf spannendende Tage

Für 14 Kinder im Alter von 7-9 Jahren haben die Betreuer ein abwechslungsreiches Programm für die insgesamt vier Tage vorbereitet.
Neben der Fahrt nach Güsten zum Zeltlager der Jugendfeuerwehren standen viele weitere Aktionen wie z.B.: Kino, Kuchen backen, Eis selber herstellen, Ausbildung Wasserentnahme offenes Gewässer, Besuch des Waldbad, Geschicklichkeitsspiele als Highlights auf dem Plan für den Feuerwehrnachwuchs.

Am Montag besuchten uns zwei Sanitäter der Johanniter-Unfallhilfe, führten uns ihren Rettungswagen vor und zeigten, wie man verschiedene Verbände anlegt. Der Vormittag war sehr interessant und spannend für Groß und Klein.

Dass letztlich alles reibungslos verlief, lag vor allem an der guten Zusammenarbeit mit unseren Eltern, der Mitarbeit unserer Küchenfeen Petra und Susi sowie dem Betreuerteam der Kinderfeuerwehr, die für Sicherheit und Ordnung, aber auch für die Verpflegung sorgten.

Vielen Dank für diese Unterstützung!

Jenny Kasten, Leiterin der Egelner Kinderfeuerwehr „Kleine Löschmeister“

Einige Eindrücke von unserem Zeltlager seht ihr auf den Bildern unten:

 

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Einsatzübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde "Egelner Mulde" an der Grundschule Wolmirsleben

(07/2012) Bericht aus der "Volksstimme" vom 19.07.2012 von Nadja Bergling:

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Kinderfeuerwehr Egeln „Kleine Löschmeister“ zu Besuch beim Familientag in Magdeburg

(07/2012) Einen schönen Vormittag erlebten die Kinder der Kinderfeuerwehr Egeln beim Besuch des Familientages bei der Firma Selgros in Magdeburg.

Kaum hatten wir unsere Fahrzeuge verlassen, empfing uns eine freundliche Mitarbeiterin von Selgros und erklärte uns, was wir alles machen können. Jedes Kind bekam eine Karte für das Karussell und etwas zu trinken. Die Kinder nahmen den Platz gern "in Beschlag" und probierten sich gleich an der Torwand und beim spritzen mit dem Strahlrohr aus. Ganz besonderes Interesse weckte bei den Kindern das Kinderschminken, wir hatten auf einmal ganz viele Blumen, kleine Piraten, Tiger und Prinzessinnen unter uns. Zur Mittagszeit gab es etwas Leckeres vom Grill und zum Abschluss ein leckeres Eis.

Die Kinderfeuerwehr Egeln bedankt sich recht herzlich bei der Feuerwehr Borne, die uns ihr MTF+ Fahrer zur Verfügung stellten, bei den Eltern für die gute Zusammenarbeit und ganz besonders bei der Firma Selgros für einen schönen Vormittag und die vielen kleinen Geschenke, die wir für unsere Kinder erhalten haben.

Jenny Kasten, Leiterin der Kinderfeuerwehr

Hier ein paar Bilder unseres Besuchs in Magdeburg:

 

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Zeltlager der Kinder- und Jugendfeuerwehren auf dem Egelner Sportplatz 

(06/2012) Bericht aus der "Volksstimme" vom 19.06.2012 von Volker Müller:

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Egelner Feuerwehrleute üben im Brandübungscontainer:

„Heiße“ Ausbildung dient vor allem der Sicherheit

(06/2012) Da wurde es den 7 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden richtig heiß: In einem Brandübungscontainer, einer speziellen Ausbildungsanlage zur Simulation von Bränden in geschlossenen Räumen, übten die Feuerwehrleute aus Egeln und Umgebung das richtige und sichere Vorgehen bei der Bekämpfung von Feuern, wie sie z.B. bei Wohnungsbränden auftreten können. Entscheidender Vorteil: Es wird nicht „trocken“, also ohne Flammen geübt, sondern ein richtiges Feuer entfacht, das dann mittels verschiedener Löschtechniken bekämpft wird. Die gefährlichen Tücken und physikalischen Phänomene wie z.B. eine Rauchgasdurchzündung (ein sogenannter „Flashover“) die bei einem solchen Brand auftreten, lassen sich in einem solchen Brandübungscontainer eindrucksvoll darstellen. In erster Linie dient die Beherrschung derartiger Situationen durch die Feuerwehrleute der Sicherheit, denn Brände in geschlossenen Räumen verlaufen heute anders und vor allem gefährlicher als noch vor 20-30 Jahren. Bedingt durch die moderne, isolierende Bauweise und die vielen in Möbeln und Dekoartikeln verwendeten Materialien und Stoffe brennt ein Feuer heute intensiver und produziert vor allem viel mehr explosive Rauchgase.

Samstag den 9.6.2012 trafen sich die Feuerwehrleute um 7 Uhr in der Früh an der Egelner Feuerwache, um die Reise nach Bitterfeld zur dortigen Feuerwehrtechnischen Zentrale anzutreten. Im Gepäck die persönliche Schutzkleidung und –ausrüstung und viel Wasser zum Trinken. Bei einem Brandeinsatz in geschlossenen Räumen, bei denen die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten vorgehen und zudem extrem hohe Temperaturen herrschen können, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu Flüssigkeitsverlusten von bis zu einem Liter – bedingt durch die massive Schweißabgabe. Der Flüssigkeitsverlust muss schnellstens durch z.B. Mineralwasser wieder ausgeglichen werden, um Gesundheitsgefahren zu vermeiden. In Bitterfeld angelangt erhielten die Feuerwehrleute zunächst eine Einweisung in den Übungscontainer und einen theoretischen Unterricht zum Thema Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen und den damit verbundenen Gefahren. Anhand einer Experimentierbox wurde der Delegation aus Egeln anschließend demonstriert, wie sich Rauchgase in geschlossenen Räumen entzünden können und was passiert, wenn Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung Fehler machen, weil sie die Gasentwicklung nicht beachtet haben.

Gemeinsam wurde dann der Brandübungscontainer mit Brandmaterial wie z.B. Holz und Spanplatten bestückt. Bevor es dann an das richtige „Heißtraining“ ging, wurden alle noch einmal mit der Handhabung des Strahlrohrs und den richtigen Techniken zur Brandbekämpfung vertraut gemacht. 

Nachdem die Schutzkleidung und –ausrüstung angelegt waren ging es in den Container. Das Feuer wurde entzündet und innerhalb kürzester konnten die Feuerwehrleute beobachten, wie sich der Raum mit gefährlichem Rauch füllte. Sehr gut zu fühlen waren zudem die immensen Temperaturunterschiede in den verschiedenen Höhen des Raumes. In sicherer Position hockten alle geduckt auf dem Boden und konnten die Vorboten einer Rauchgasdurchzündung beobachten: Kleine Flammen, die bedrohlich in der dicken Rauchschicht unterhalb der Decke züngelten. Genau dieses gefährliche Phänomen galt es rechtzeitig zu erkennen mittels spezieller Löschtechniken zu bekämpfen. Gezielte Sprühstöße mit dem Strahlrohr in die Rauchschicht sorgen für rasche Kühlung und verhindern die Durchzündung. Jeder der mitgereisten Feuerwehrleute hatte die Möglichkeit, diese Techniken in mehreren Durchgängen zu üben. Eine schweißtreibende Angelegenheit, denn in dem Container herrschten bis zu mehrere hundert Grad Celsius. Nur die Schutzkleidung der Einsatzkräfte verhindert als „letzte Barriere“ zur Außenwelt Verletzungen durch die Hitze. Nach Beendigung der Übungen waren sich aber alle einig, dass sich diese Strapazen auf jeden Fall gelohnt haben. Interessante und lehrreiche Erfahrungen wurden gemacht, die beim nächsten Brandeinsatz auf jeden Fall zu gute kommen werden. Gedient hat der Übungstag im Container zudem vor allem einer Sache: Der eigenen Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden. Die Feuerwehr Egeln bedankt sich bei den Ausbildern des FTZ Bitterfeld Günther Helbig und Bernd Berger für diese lehrreiche Ausbildungseinheit!

Hier einige Bilder von unserem Ausbildungstag im Brandübungscontainer Bitterfeld (© Feuerwehr Egeln/Ch. Witte):

Vorab werden noch einmal alle Brandbekämpfungstechniken mit dem Strahlrohr erläutert und ausprobiert.

Dann wird die persönliche Schutzausrüstung angezogen, damit keine Lücken entstehen, die die Hitze durchlassen, helfen sich die Feuerwehrleute gegenseitig. 

Ein letztes Gruppenfoto, dann geht es hinein in den Container.

Die Flammen lodern, es herrschen mehrere hundert Grad Celsius. Die Feuerwehrleute bekämpfen nun die drohende Durchzündung mit gezielten Sprühstößen in die heiße Rauchschicht unterhalb der Decke des Raumes.  

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3. Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Egeln:

Saisonhöhepunkt begeisterte wieder alle jungen Brandschützer

(06/2012) Was die Egelner Jugendfeuerwehrleute schon alles gelernt haben, konnten sie jüngst wieder bei ihrem Berufsfeuerwehrtag unter Beweis stellen. Es war bereits das dritte Mal, dass die Egelner Jugendfeuerwehrbetreuer und -warte sich eine ganze Menge einfielen ließen und organisierten, um den Jugendfeuerwehrleuten einen ganzen Tag und eine Nacht lang wie bei einem 24-Stunden-Dienst einer Berufsfeuerwehr Gelegenheit gaben, das erlernte Wissen und Können zu zeigen. Und der Feuerwehrnachwuchs machte seine Sache richtig gut und war begeistert: Der Berufsfeuerwehrtag ist einer der Saisonhöhepunkte im Jugendfeuerwehrjahr.

Los ging es am Samstagmorgen des 26. Mai 2012: Die 13 Egelner Jugendwehrfeuerleute waren angetreten, um die Wache zu übernehmen. Wie beim Wachalltag einer Berufsfeuerwehr folgten Übungs- und Ausbildungsdienst zum Thema "Heben von Lasten" und gemeinsamer Sport. Zwischendurch immer wieder ein "Einsatz": Wie bei den großen Feuerwehrleuten bei der Egelner Wehr schrillte der Funkmelder und übermittelte die Einsatzbefehle. Zuerst ging es Richtung Bode. Auf dem Gewässer wurde ein "Ölfilm" (bestehend aus ungefährlichen Sägespänen) gesichtet. Rasch machten die Jugendfeuerleute das Schlauchboot klar und errichteten eine behelfsmäßige Ölsperre - Aufgabe gemeistert. So viel Übungsdienst und Einsatz macht ganz klar hungrig. Das Küchenteam bestehend aus Nadine Mosel, Sabine und Sarah Wettin wartete schon, um den hungrigen Feuerwehrnachwuchs zu verpflegen. Nachmittags gab es dann weitere Ausbildungseinheiten an den Fahrzeugen der Egelner Feuerwehr. Unterdessen bereiteten die Jugendfeuerwehrbetreuer heimlich den nächsten Einsatz vor: Mit der Alarmmeldung "Hausbrand" wurde die Jugendfeuerwehr kurz darauf zu einem echten Feuer gerufen. Es brannte ein richtiges "Haus", welches aus Paletten zusammengebaut war. In kurzer Zeit hatten die jungen Feuerwehrleute einen Löschangriff aufgebaut und nahmen die Flammen von zwei Seiten aus in die Zange. Es klappte prima und Jugendfeuerwehrwart Andreas Mosel zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Schützlingen: "In diesem Jahr hat der Brandeinsatz besonders gut geklappt. Man merkt, dass die Jugendfeuerwehr immer mehr dazu lernt"., lobte Andreas Mosel. 

Abends dann waren die Eltern zu Besuch gekommen. Bei einem gemeinsamen Grillen konnten sie sich stärken und dabei erfahren, welche vielfältigen Aufgaben die Kinder und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr haben und was sie dort alles lernen können. 

Natürlich ging der Tag nicht ohne weitere Einsätze zu Ende: Gegen 19 Uhr wieder ein Alarm. Eine Person war unter einem Anhänger eingeklemmt und musste gerettet werden. Kurz vor der Nachtruhe dann noch ein Einsatz. Eine vermisste Person musste mit der Wärmebildkamera gesucht werden. Nachdem diese gefunden war, ging es in die wohlverdiente Nachtruhe. Es ist für den Feuerwehrnachwuchs immer wieder ein Abenteuer, in der Feuerwache zu schlafen. Nach dem gemeinsame Frühstück am Sonntagmorgen wurde die Wache dann wieder an die "Großen" übergeben. Voller Eindrücke, Erfahrungen und neu erlerntem Wissen gingen die Jugendfeuerwehrleute nach Hause - und freuen sich schon auf den nächsten Berufsfeuerwehrtag im kommenden Jahr.

Abschließend gilt es Danke zu sagen: Dem Jugendfeuerwehr-Betreuerteam bestehend aus Jugendfeuerwehrwart Andreas Mosel und seinen Helfern Andreas und Dieter Nitschwetz, Michael Witte, René Zeckert und Heiko Schneider sowie dem Küchenteam bestehend aus Sabine und Sarah Wettin und Nadine Mosel. Weiterer Dank gilt Klaus und Thomas Baier, Steffen Sofa und Andy Brandt. 

Hier einige Bilder des 3. Berufsfeuertages der Egelner Jugendfeuerwehr (© Nadja Bergling, Feuerwehr Egeln/H. Schneider): 

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Kleine Egelner Löschmeister wissen gut Bescheid

(05/2012) Aktueller Bericht über unsere Kinderfeuerwehr aus dem "Salzlandkurier" der "Volksstimme":

 

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Brockenwanderung der Jugendfeuerwehren Egeln und Schierke:

Junge Brandschützer erklimmen den höchsten Harzgipfel 

(03/2012) Kaum war die Einladung zu einer gemeinsamen Brockenwanderung beider Jugendfeuerwehren von der Delegation der Feuerwehr Schierke auf der Jahreshauptversammlung der Egelner Feuerwehr ausgesprochen, wurde sie auch schon in die Tat umgesetzt. Am 10.03.2012 brachen die Egelner Jugendfeuerwehrleute und ihre Betreuer um 8 Uhr morgens in Richtung Harz auf. Gegen 10 Uhr in Schierke angekommen, ging es dann alsbald auf die Wanderung Richtung Gipfel. Pünktlich zum Mittagessen erreichten alle das Brockenplateau und ließen sich die Erbsensuppe mit Würstchen schmecken. Es folgte ein Besuch der Aussichtsplattform und natürlich ein Fototermin für ein gemeinsames Gruppenfoto. Nach dem Abstieg lud die Feuerwehr Schierke die Egelner Jugendfeuerwehr zu einem geselligen Grillnachmittag ein. Gegen 18.30 Uhr traten alle die Heimreise an. Es hat allen prima gefallen. Besonderer Dank gilt der Feuerwehr Schierke für die Gastfreundschaft und den Feuerwehren Wolmirsleben und Borne für die Bereitstellung der Mannschaftstransportwagen.

Hier ein paar Eindrücke vom Jugendfeuerwehr-Ausflug zum Brocken:

 

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Freiwillige Feuerwehr Egeln führte Jahreshauptversammlung durch:

Lob, Kritik, Personalsorgen und viele Einsätze 

(03/2012) Die vergangenen anderthalb Jahre waren sicher nicht die einfachsten in der Geschichte der nunmehr 145 Jahre alten Egelner Feuerwehr. Nach den Rücktritten des Wehrleiters Steffen Malucha und später auch seines Stellvertreters Mario Palme im Jahre 2010 fand sich zunächst kein Nachfolger, der die nötigen Qualifikationen aufweisen konnte, um sich zur Wahl als Wehrleiter stellen zu können. Mittlerweile sind die Anforderungen an die Schulungen und Lehrgänge, die ein möglicher Kandidat nachweisen muss, sehr hoch. Umso besser ist es, dass diese Zeit nunmehr vorbei ist und Edwin Zwintzscher als neuer Ortswehrleiter am 3.3.2012 um 19 Uhr die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Egeln eröffnen konnte. Nach dem Besuch aller erforderlichen Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Heyrothsberge wurde er im August 2011 von seinen Kameradinnen und Kameraden zum Feuerwehrchef gewählt und leitet nunmehr die Geschicke der Egelner Wehr.

Trotz schwieriger Zeiten hohe Einsatzbereitschaft

Die Versammlung begann mit einer Schweigeminute zu Ehren des im vergangenen Jahr verstorbenen Alterskameraden Ernst Eggeling. Danach ergriff Edwin Zwintzscher das Wort. Nach der Begrüßung aller anwesenden Feuerwehrangehörigen, Gäste und Delegationen der anderen Feuerwehren fand er zunächst sehr lobende Worte für die hohe Einsatzbereitschaft der Egelner Feuerwehrleute, vor allem in der Zeit ohne gewählte Wehrleitung: "Trotz aller Schwierigkeiten wurde der Dienstalltag aufrechterhalten, die Einsatzbereitschaft war zu keiner Zeit in Gefahr und alle Einsätze wurden ordnungsgemäß und fachgerecht abgearbeitet.", so der Ortswehrleiter. "Nichts desto trotz ist der demographische Wandel auch bei der Feuerwehr Egeln angekommen. Wochentags zwischen 6 und 16 Uhr verfügt die Feuerwehr Egeln bei einem Alarm häufig nicht über die geforderten 12 Einsatzkräfte. Dies bedeutet, dass die Einsatzbereitschaft in dieser Zeit nur bedingt gegeben ist.", führt Edwin Zwintzscher besorgt aus und fügte aber hinzu: "Bisher ist die Egelner Wehr allerdings zu jedem Einsatz, zu dem sie gerufen wurde, ausgerückt und hat alle Einsätze, teils in Zusammenarbeit mit den anderen Wehren aus der Verbandsgemeinde, gemeistert." 

Kritik an Verbandsgemeinderat

Kritische Worte fand der Ortswehrleiter Richtung Verbandsgemeinderat: "Es kann nicht sein, dass sich Verbandsgemeinderäte über die hohen Kosten für notwendige Anschaffungen bei den Feuerwehren der Verbandsgemeinde äußern und dabei gleichzeitig den Wehren den schwarzen Peter zuschieben, wenn es aus Kostengründen darum geht, dass Jugendclubs und Freibäder geschlossen werden müssen. Dies könnte zu Lasten des Brandschutzes gehen, denn derlei Äußerungen tragen nicht gerade dazu bei, neue Feuerwehrleute für die mit Personalknappheit geplagten Wehren zu gewinnen." 

Hintergrund ist die Risikoanalyse für den Brandschutz in der Verbandsgemeinde Egelner Mulde. Diese ist pflichtgemäß nach den Vorgaben des Landes Sachsen-Anhalt von der Verbandsgemeinde gemeinsam mit einem Gutachter und tatkräftiger Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde erarbeitet worden. Die Analyse hat unter anderem ergeben, dass einige Feuerwehrhäuser in schlechtem bautechnischen Zustand sind und um- bzw. neu gebaut werden müssen. Außerdem ist für die Einsatzleitung bei größeren Einsätzen die Beschaffung eines größeren Einsatzleitwagens vonnöten. In Presseveröffentlichungen einzelner Verbandsgemeinderäte wurde daraufhin z.B. moniert, dass die Kosten für die notwendigen Um- und Neubauten an den Feuerwehrhäusern die Verbandsgemeinde in ein tiefes finanzielles Defizit ziehen werden. Dieses hätte Steuererhöhungen und soziale Einschnitte, wie u.a. die Schließung von Jugendclubs zur Folge. Zudem wurde bezweifelt, ob 80.000 Euro für einen Einsatzleitwagen nötig wären, der angeblich nur dem Verbandsgemeindewehrleiter zur Verfügung stünde. 

Leider wurde es vor dem Gang an die Presse versäumt, sich von den verantwortlichen Führungskräften der Feuerwehren die Sachlage einmal genau schildern zu lassen. Ein Gespräch hätte für Klarheit sorgen können: Der jahrelange Sanierungsstau an einigen Feuerwehrhäusern innerhalb der Verbandsgemeinde macht umfangreiche Baumaßnahmen mittlerweile unausweichlich. Und ein neuer, größerer Einsatzleitwagen steht keinesfalls nur dem Verbandsgemeindewehrleiter zur Verfügung sondern allen Wehren, die zu einem Einsatz gerufen werden. Da bei vielen Einsätzen auf Grund der prekären Personalsituation mehrere Feuerwehren der Verbandsgemeinde gleichzeitig alarmiert werden müssen, erreichen die Wehren an der Einsatzstelle oftmals Zugstärke. Ein größeres Führungsfahrzeug ist dann einsatztechnisch unverzichtbar. Der Einsatzleitwagen führt umfangreiche Materialien, wie Karten zu Schwerpunktobjekten, Funkgeräte, Nachschlagewerke und Führungsmittel mit an die Einsatzstelle, die es ermöglichen, größere Einsätze überhaupt erst zu führen und dabei helfen, wichtige Entscheidungen zu treffen, für die manchmal nur wenige Minuten zur Verfügung stehen. Es ist wohl eine Frage des guten Stils, wie die Dinge an die Öffentlichkeit getragen werden. Die Freiwilligen Feuerwehren öffentlich als "Kostentreiber" darzustellen, denen Steuererhöhungen und die Schließung sozialer Einrichtungen zu verdanken sind, kann nicht der richtige Weg sein. Stattdessen sollte die Devise lauten: "Lieber miteinander als übereinander reden". Die Feuerwehren stehen für einen sachlichen und fachlichen Austausch gerne bereit. 

In einer Sache können sich alle Verantwortlichen der Verbandsgemeinde zudem sicher sein, führt Ortswehrleiter Zwintzscher in seiner Rede aus: "Die Feuerwehren prüfen sehr sorgfältig, was zur Erfüllung der vielfältigen Einsatzaufgaben notwendig ist. Wir werden unseren Teil  zur Kostenreduzierung und -optimierung beitragen. Dafür haben wir eine funktionierende Verbandsgemeindewehrleitung, die eine gute Arbeit leistet." Zudem lobt der Egelner Feuerwehrchef: "Die meisten Verbandsgemeinderäte stehen zu ihren Feuerwehren und haben stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Probleme. Trotzdem wünsche ich mir für die Zukunft eine bessere Verständigung zwischen den politischen Gremien und der Feuerwehr". Lobend hob Edwin Zwintzscher hervor, dass die Verbandsgemeinde eine Zusatzrente für die Feuerwehrangehörigen beschlossen hat, um die Mitarbeit in den Freiwillige Feuerwehren attraktiver zu machen.

Viele Aktivitäten bei der Feuerwehr Egeln

In seiner Rede ging der Ortswehrleiter auch auf die vielfältigen Aktivitäten bei der Feuerwehr Egeln ein: "Viel Mühe wurde bei uns in die Intensivierung der Nachwuchsgewinnung gesteckt. Z.B. wurde bei einer Übung in der Grundschule ""4 Jahreszeiten"" für die Kinder- und die Jugendfeuerwehr geworben", erläutert Edwin Zwintzscher. "Mit Erfolg, denn im Ergebnis konnten neue Mitglieder gewonnen werden. Viel Engagement steckten die Kameradinnen und Kameraden zudem in den Tag der offenen Tür im September 2011, bei dem auch das 145-jährige Jubiläum der Feuerwehr Egeln gefeiert werden konnte." , so der Ortswehrleiter weiter. "Viele Stunden ihrer Freizeit opferten die Feuerwehrleute zudem nicht nur für die Einsätze und Ausbildungsdienste sondern auch für die Pflege und Wartung der Fahrzeuge, Ausrüstung und Gerätschaften". Anschließend übergab Edwin Zwintzscher das Wort an den neuen stellvertretenden Wehrleiter der Feuerwehr Egeln, Christian Witte für die Rechenschaftsberichte zu Einsätzen und Ausbildung.

45 von 64 Einsätzen waren technische Hilfeleistungen 

Christian Witte berichtete von 64 Einsätzen, zu denen die Feuerwehr Egeln im Jahr 2011 alarmiert wurde: "Diese gliederten sich wie folgt: 16 Brände, 2 Fehlalarmierungen und eine Übung. Den Großteil jedoch nahmen 45 Einsätze zur technischen Hilfeleistung ein. Bei den Bränden gab es neben einem Dachstuhlbrand und 2 Wohnungsbränden auch Brände von Gartenlauben, Kraftfahrzeugen, Containern sowie Flächen- und Grasnarbenbrände.", erläuterte Witte. "Die technischen Hilfeleistungen sind - wie auch schon in den Jahren zuvor - immer stärker von Umwelteinsätzen geprägt, die durch unterschiedliche Wetterkapriolen verursacht wurden. So kam es Anfang 2011 erneut zu einem Hochwasser der Bode durch die Kombination von Schmelzwasser und starken Regenfällen. 10 Einsätze wurden innerhalb weniger Tage abgearbeitet, um die Hochwasserlage in und um Egeln in Griff zu bekommen.", so Witte. "Noch gravierender ist das Einsatzgeschehen bei den Sturmschäden. 20 Einsätze fielen allein durch ein verheerendes Unwetter im Spätsommer 2011 an. Die Feuerwehr Egeln wurde sogar bis in die Gegend rund um Bernburg gerufen, um bei der Beseitigung der Verwüstungen nach den schweren Hagelschlägen mitzuhelfen.", führte der stellvertretende Wehrleiter weiter aus.

Auch das Unfallgeschehen rund um Egeln gab Anlass zu 6 Alarmierungen der Feuerwehr Egeln. Bei drei dieser Einsätze lautete das Alarmierungsstichwort "Menschenrettung - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person". Weitere Hilfeleistungseinsätze gab es 2011 in Form der Beseitigung von Verkehrshindernissen, Ölspuren auf Straßen und ausgelaufenen Flüssigkeiten, einer Tierrettung sowie mehrerer Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei Personennotlagen. "Bei den 64 Einsätzen der Feuerwehr Egeln kamen unsere Kameradinnen und Kameraden insgesamt 546 mal zum Einsatz, wobei 973,85 Personaleinsatzstunden angefallen sind.", gibt Christian Witte Einblick in die Statistik.  

Aus- und Fortbildung hat hohen Stellenwert 

Dass die Egelner Feuerwehrleute stets darauf bedacht sind, ihren hohen Ausbildungsstand weiter zu verbessern, zeigt ein Einblick in die Aktivitäten zur Aus- und Fortbildung: "Diverse Lehrgänge am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Staßfurt, der Landesfeuerwehrschule sowie am Bildungszentrum der Jugendfeuerwehr in Heyrothsberge standen ebenso auf unserem Ausbildungsplan wie die kontinuierliche Standortausbildung jeden Freitag um 19 Uhr an der Egelner Feuerwache. Hinzu kommen einige Ausbildungstage, die wir zu verschiedenen Schwerpunkten an Samstagen durchgeführt haben: Gemeinsam mit der Feuerwehr Schierke trainierten wir den Einsatz von Motorsägen, innerhalb der Verbandsgemeinde wurde ein Ausbildungstag aller Feuerwehren organisiert und mit der Feuerwehr Etgersleben zusammen übten wir das Vorgehen beim Innenangriff und die technische Rettung.", berichtete Christian Witte weiter und fügte hinzu: "Zudem besuchten einige Kameraden ein Spezialseminar der Firma Weber-Hydraulik, bei dem es um neue Methoden zur Rettung eingeklemmter Unfallopfer aus Kraftfahrzeugen ging."

Jugendfeuerwehr konnte Mitgliederzahl steigern

Jugendfeuerwehrwart Andreas Mosel konnte in seinem Jahresbericht zur Jugendfeuerwehr viel Positives berichten: "Dank großer Anstrengungen konnten wir unsere Mitgliederzahl festigen und steigern. So kletterte die Zahl der Jugendfeuerwehrleute von 11 im Jahre 2010 auf 17 im Jahre 2011." Ausschlaggebend dafür waren die vielen Aktivitäten der jungen Brandschützer: "Unser jährlicher Berufsfeuerwehrtag ist mittlerweile schon zum Ritual geworden. Bei den zahlreichen Übungseinsätzen während des Berufsfeuerwehrtages können die Jugendfeuerwehrmitglieder ihr erworbenes Wissen anwenden und zeigen, aber auch viel über die Arbeit der Feuerwehr hinzulernen"., berichtet Andreas Mosel. Zudem standen tolle Aktionen und Ausflüge auf dem Programm, unter anderem ging es zum Filmstudio nach Babelsberg, ins Zeltlager und zum Hallensportfest. An verschiedenen Wettbewerben auf Kreisebene und innerhalb der Verbandsgemeinde nahm die Egelner Jugendfeuerwehr ebenfalls teil. Einmal die Woche treffen sich die jungen Brandschützer zum Dienstnachmittag. Dann stehen abwechslungsreiche Aktivitäten auf dem Programm: Feuerwehrthemen unterschiedlicher Art aber auch Sport, Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz. Dass die Arbeit der Jugendfeuerwehr weiter Früchte trägt, beweist die aktuelle Mitgliederzahl: "Mittlerweile haben wir 20 Jugendfeuerwehrleute. Und auch in diesem Jahr haben wir vieles geplant, was die Mädchen und Jungs begeistern aber auch fordern wird"., stellt Jugendfeuerwehrwart Andreas Mosel in Aussicht.

Natürlich funktioniert so eine Jugendarbeit nicht ohne die Hilfe vieler fleißiger Helfer: So bedankte sich der Jugendfeuerwehrwart bei seinem Stellvertreter Andreas Wettin, Dieter und Andreas Nitschwetz, Heiko Schneider, René Zeckert und Michael Witte für die tatkräftige Unterstützung. Einen besonderen Dank richtete Andreas Mosel abschließend an seine Ehefrau Nadine: "Meine Frau steht immer hinter mir und steht mir in jeder Hinsicht hilfreich zur Seite. Dafür ein großes Dankeschön!"

Erstmalig Jahresbericht der Kinderfeuerwehr

Eine Premiere gab es anschließend: Besonders freute es Ortswehrleiter Edwin Zwintzscher, dass er erstmalig Jenny Kasten, Leiterin der Kinderfeuerwehr, das Wort für ihren Jahresbericht erteilen konnte. Die Kinderfeuerwehr wurde im Juli 2010 gegründet und hatte damals 5 Mitglieder. "Die Mitgliederzahlen konnten rasant gesteigert werden, so hatten wir in unserer Gruppe Ende des Jahres 2011 16 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, davon 13 Jungen und 3 Mädchen.", führt Jenny Kasten aus. "Jetzt sind aus der Kinderfeuerwehr sogar drei Kinder in die Jugendfeuerwehr gewechselt, da sie die Altersgrenze für Kinderfeuerwehr überschritten hatten.", so die Leiterin der Kinderfeuerwehr weiter.

Einmal im Monat treffen sich die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr, immer am letzten Samstag des Monats zwischen 10 und 11:30 Uhr bei der Feuerwehr Egeln. Auf dem Programm steht dann z.B. wie man richtig einen Notruf absetzt, wie man sich bei einem Feuer verhält oder Erste Hilfe. "Wir basteln und backen aber auch für Ostern und Weihnachten und den einen oder anderen Ausflug haben wir auch schon durchgeführt. So ging es nach Heyrothsberge zum Tag der offenen Tür an der Landesfeuerwehrschule, nach Neu-Königsaue auf einen Abenteuer-Spielplatz, zum Hallensportfest und zu einem Staffellauf. Dank der Unterstützung durch die Verbandsgemeinde konnten wir mit den Kindern zudem eine Weihnachtsfeier und ein Familiennachmittag durchführen.", konnte Jenny Kasten erfreut berichten. "Für dieses Jahr planen wir wieder eine Weihnachtsfeier und einen Familientag sowie die Teilnahme an zwei Zeltlagern. Das steht aber leider noch in den Sternen, da wir für die Kinder noch kein Zelt haben.", so Jenny Kasten weiter. 

Danksagungen richtete sie an den Förderverein der Feuerwehr Egeln, alle Sponsoren und die Verbandsgemeinde für die vielfach geleistete Unterstützung: Die Sparkasse sponserte 500 Euro, Herr Hauser spendierte die neuen Polo-Shirts der Kinderfeuerwehr, der EDEKA-Markt gab Essen und Getränke aus, Mr. Atz stellte einen Transporter zur Verfügung und das Autohaus Demuth spendete Bälle und Malbücher.  Zudem lobte Jenny Kasten die Unterstützung der Kinderfeuerwehr innerhalb der Feuerwehr Egeln: "Hier lernen die Kinder gleich von Anfang an, was gelebte Kameradschaft ist".

Grußworte der Gäste 

Nach den Ausführungen von Jenny Kasten übergab Ortswehrleiter das Wort an die Gäste. Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr dankte den Egelner Feuerwehrleuten für ihre stets hohe Einsatzbereitschaft: "Auf euch kann man sich verlassen." Hinsichtlich der Misstöne im Verbandsgemeinderat meinte er: "Das Geld in der Verbandsgemeinde wird knapper und der Ton scheinbar rauer. Die Verlautbarungen einiger gehen aber unter die Gürtellinie, so soll es nicht sein". Die Feuerwehr kann sich der Unterstützung des Verbandsgemeindebürgermeisters gewiss sein: "Ich habe für die Anliegen der Feuerwehren immer ein offenes Ohr. Beispielsweise konnte trotz knapper Kassen Ende 2010 ein neuer Mannschaftstransportwagen in Egeln in Dienst gestellt werden. Der hat sich beim Hochwasser Anfang 2011 dann gleich voll bewährt", so Michael Stöhr.   

Der ebenfalls anwesende Verbandsgemeindewehrleiter Matthias Schmidt richtete in seinem Grußwort einen besonderen Dank an den neuen Ortswehrleiter Edwin Zwintzscher: "Ich bin froh dass die Feuerwehr Egeln nun wieder unter stabiler Führung ist. Danke auch an all diejenigen, die die Einsatzbereitschaft der Wehr sichergestellt haben, bis die neue Wehrleitung stand". Froh ist Schmidt auch, dass die Egelner die Einsätze und die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren innerhalb der Verbandsgemeinde immer wieder gerne unterstützen. "Ihr stellt Technik, Fahrzeuge und euer Fachwissen den anderen zur Verfügung.", lobte er. Betroffen macht ihn hingegen, dass die Feuerwehren, die an der Erstellung der Risikoanalyse für die Verbandsgemeinde engagiert mitgearbeitet haben, nun von einigen im Verbandsgemeinderat scheinbar als Buhmann hingestellt werden. "Die Feuerwehren wachsen langsam zusammen, die Kameradschaft untereinander stimmt. Daran sollten sich alle ein Beispiel nehmen"., so Schmidt. Abschließend kündigte er an, sich verstärkt um die Beschaffung eines Zeltes für die Egelner Kinderfeuerwehr zu bemühen.

Herr Schelhas von der Kreisverwaltung dankte anschließend den Egelner Feuerwehrleuten im Namen des Salzlandkreises für die vielfältige Unterstützung mittels Fahrzeugen und Personal bei der Durchführung der Kreisausbildung und Lehrgänge am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Staßfurt. Zudem lobte er den tatkräftigen Einsatz der Egelner nach den Unwettern rund um Bernburg.

Heiner Grabau, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Egeln, hatte im seinem Grußwort eine freudige Überraschung zu berichten: "Zu drei Vierteln steht die Finanzierung des neuen Zeltes für die Kinder- und Jugendfeuerwehr. Und für das restliche Geld werden wir eine Lösung finden.", so Heiner Grabau. Freuen kann sich die Jugendfeuerwehr zudem auf ein weiteres Highlight im Jahr 2012: Die ebenfalls angereiste Delegation der befreundeten Feuerwehr Schierke kündigte in ihrem Grußwort eine gemeinsame Brockenwanderung beider Jugendwehren für das kommende Frühjahr an.

Es folgten die Auszeichnungen und Beförderungen: 

v.l.: Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr, Susanne Stolze (Beförderung zur Feuerwehrfrau), Verbandsgemeindewehrleiter Matthias Schmidt, Ortswehrleiter Edwin Zwintzscher, René Zeckert (Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann), Carsten Beinemann (Beförderung zum Löschmeister), Günter Bierig (60-jähiges Dienstjubiläum). Es fehlen: Steffen Bohne (Beförderung zum Oberfeuerwehrmann), Heiko Schneider (Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann und Aufnahme in den Kreis der Maschinisten).   

Ortswehrleiter Edwin Zwintzscher schloss die Jahreshauptversammlung mit dem Wunsch, dass alle Egelner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden stets gesund von allen Einsätzen und Diensten zurückkehren mögen. Es folgt ein gemeinsames Abendessen. Der Abend klang dann bei interessanten Gesprächen aus.

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Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Egelner Feuerwehr:

Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehr oberste Priorität

(02/2012) Der "Verein zur Förderung des Brandschutzes in der Stadt Egeln e.V." hielt am 11.02.2012 seine turnusmäßige Jahrhauptversammlung ab. Der 1. Vereinsvorsitzende Heiner Grabau konnte 23 Mitglieder des Fördervereins der Egelner Feuerwehr begrüßen.

In seinem Bericht zu den Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Jahres fand Heiner Grabau viele Dankesworte an die Vereinsmitglieder: So lobte er die gute Zusammenarbeit mit den vielen Helfern bei der Ausrichtung des Tages der offenen Tür der Feuerwehr Egeln, in dessen Rahmen auch das 145-jährige Jubiläum der Wehr gefeiert wurde. Sehr zufrieden ist Heiner Grabau auch mit der Kinder- und Jugendarbeit bei der Egelner Feuerwehr. Diese Aktivitäten werden schwerpunktmäßig schon seit Jahren vom Förderverein unterstützt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Die Kinder- und die Jugendfeuerwehr hat stetig wachsende Mitgliederzahlen und kann immer auf die Unterstützung des Vereins zählen. Doch die ganze Mühe wäre umsonst ohne die fleißigen Helfer, die Kontakte zu den Förderern und Sponsoren pflegen und aufrechterhalten: Heiner Grabau hob in diesen Zusammenhang besonders das Engagement des Vereinsmitgliedes Andreas Wettin hervor, der unermüdlich für die gute Sache der Jugend- und Kinderfeuerwehr auf Sponsorensuche geht. Der erste Vereinsvorsitzende versicherte, dass der Förderverein auch weiterhin mit oberster Priorität die Aktivitäten des Egelner Feuerwehrnachwuchses fördern wird. 

Diese Aussage wird von den geplanten Ausgaben für das Jahr 2012 untermauert: Die Kinder- und die Jugendfeuerwehr benötigt ein weiteres Zelt, um in Zukunft bei anstehenden Zeltlagern niemanden zu Hause lassen zu müssen. So ein Gruppenzelt kostet fast 2.000 Euro. Über Sponsoren kämen 1.000 Euro zusammen, für das Aufbringen der Restsumme würden verschiedene Lösungen ins Auge gefasst. Die Jugendfeuerwehr kann im Jahr 2012 bei der Ausrichtung eines Berufsfeuerwehrtages, der Weihnachtsfeier, der Beschaffung von einheitlichen T-Shirts und der Teilnahme am Zeltlager auf die Unterstützung des Fördervereins bauen. Für die Kinderfeuerwehr gibt der Verein 2012 Zuschüsse für die Durchführung eines Familientages, ein Zeltlager sowie die Durchführung der Weihnachtsfeier.

Die Bereitstellung der finanziellen Mittel für oben genannten Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehr wurde von der Mitgliederversammlung der Feuerwehr Egeln einstimmig beschlossen. Ebenso einstimmige Zustimmung fand der Jahresbericht des 1. Vereinsvorsitzenden sowie der Kassenbericht der Schatzmeisterin des Fördervereins, Ute Schulze. Nach Aussage des Kassenprüfers Steffen Malucha wurde ordnungsgemäß Buch geführt und somit keine Unregelmäßigkeit festgestellt.

Heiner Grabau fand an diesem Nachmittag aber auch kritische Worte. So gelang es bisher nicht, das Traditionsfahrzeug der Feuerwehr Egeln, ein LF 8 Opel Blitz, wieder aufzubauen und flott zu machen. Wie so vieles scheiterten diese Anstrengungen am lieben Geld und es sieht momentan nicht so aus, dass 2012 genug finanzielle Mittel vorhanden wären, den Wiederaufbau des 40 Jahre alten Oldtimers voranzutreiben. Der erste Vereinsvorsitzende mahnte bei den Mitgliedern zudem die rege Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins an.

Abschließend hatte die Mitgliederversammlung noch über eine formelle Änderung der Vereinssatzung zu befinden. Dieser Beschluss erging mit 22 Ja-Stimmen und einer Stimm-Enthaltung. Nach dem offiziellen Ende der Jahreshauptversammlung des Fördervereins kamen die Vereinsmitglieder noch zu einem geselligen Nachmittag zusammen.

 

Der erste Vereinsvorsitzende Heiner Grabau (rechts) und der stellvertretende Vereinsvorsitzende Andreas Nitschwetz (links) bedanken sich bei Jenny Kasten, Leiterin der Kinderfeuerwehr (2.v.l.), Ute Schulze, Schatzmeisterin des Fördervereins (3.v.l.), Petra Schnaak, "Küchenfee und gute Seele" der Feuerwehr Egeln (4.v.l.) sowie Andreas Mosel, Jugendfeuerwehrwart (5.v.l.) für die geleistete Arbeit.   

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Edwin Zwintzscher als neuer Ortswehrleiter der Feuerwehr Egeln berufen

(02/2012) Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 15.02.2012 wurde Edwin Zwintzscher für 6 Jahre als neuer Ortswehrleiter der Feuerwehr Egeln berufen. Wir wünschen unserem Kameraden Edwin Zwintzscher viel Erfolg bei der Ausübung seiner verantwortungsvollen Tätigkeit als Ortswehrleiter!

 

 

 

Auf dem Bild v.l.: Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr, Edwin Zwintzscher, Bürgermeister Reinhard Luckner, Foto: Nadja Bergling.

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Feuerwehr Egeln mit Urkunde für Einsatz nach schweren Unwettern ausgezeichnet.

(02/2012) Für ihren mehrtägigen Einsatz nach den verheerenden Unwettern im September 2011 im Salzlandkreis (siehe hier ...) ist die Freiwillige Feuerwehr Egeln vor kurzem mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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